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Hydroponische Bewässerung

Bewässerung von Hydrokulturpflanzen

Hydroponische Pflanzen werden speziell für ihre einfache Pflege gezüchtet. Ursprünglich handelt es sich bei Hydrokulturpflanzen um "normale" Bodenkulturpflanzen, deren Wurzeln jedoch bearbeitet wurden. Dadurch können sie in Tonpellets stehen und von dort Wasser aufnehmen. Das macht die Bewässerung dieser Pflanzen ziemlich einfach, aber wie funktioniert das?

Funktionsweise der Hydroponik

Bodenkulturpflanzen vertragen von Natur aus nicht viel Wasser an ihren Wurzeln, weshalb sie häufiger an zu viel Wasser sterben als an zu wenig. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurden einige Pflanzen so gezüchtet, dass sie für Hydrokulturen geeignet sind. Die Hydroponik arbeitet mit Tonpellets, die Wasser und andere wichtige Nährstoffe aufnehmen. Wenn die Pflanze diese Nährstoffe oder das Wasser benötigt, geben die Körner sie nach und nach an die Wurzeln ab. Auf diese Weise können die Wurzeln genügend Sauerstoff aus der Luft aufnehmen und haben immer Wasser zur Verfügung.

Wurzelfäule

Wenn die Wurzeln zu lange in der Feuchtigkeit stehen, können sie nicht mit Sauerstoff versorgt werden, und es kann zu Fäulnis kommen. Wenn rechtzeitig gehandelt wird, kann die Pflanze abgetötet werden. Dank des einzigartigen hydroponischen Systems ist das Auftreten von Wurzelfäulnis sehr viel unwahrscheinlicher, aber die Möglichkeit besteht dennoch. Die Pflanzen mit dem Hydroponiksystem sind mit einem Wasserzähler ausgestattet, der genau anzeigt, ob die Pflanze zu feucht ist oder nicht.

Wasserzähler

Wenn Sie beim Gießen den Wasserzähler genau im Auge behalten, verringern Sie die Gefahr, dass die Pflanze in zu viel Wasser "ertrinkt". Gießen Sie das Wasser über die Körner. Es sinkt auf den Boden, wo es von den Hydrokörnern aufgesogen wird. Es dauert eine Weile, bis das gesamte Wasser gesunken ist, warten Sie also mit dem Gießen, bis die Wasserstandsanzeige gestiegen ist. Gießen Sie, bis der Wasserstand optimal ist (OPT). Gießen Sie dann erst wieder, wenn der Wasserstand 4 oder 5 Tage lang auf dem Minimum liegt, damit die Wurzeln Zeit zum Durchlüften haben. Um sicherzugehen, dass kein Wasser mehr austritt, kippen Sie den Topf leicht. Wenn der Wasserzähler nicht reagiert, können Sie das Wasser wieder bis zum Optimum auffüllen.

Aufschieben der Bewässerung

Besonders für Pflanzen im Büro ist es notwendig, längere Zeit ohne/mit weniger Wasser auskommen zu können. In diesem Fall sind Hydrokulturpflanzen perfekt! Denn sie können darauf "trainiert" werden, seltener gegossen zu werden. Normalerweise sollte der Wasserstand zwischen den Wassergaben 4 bis 5 Tage lang auf einem Minimum liegen. Wenn Sie etwas länger warten (maximal 1 Woche), bevor Sie wieder gießen, werden die Wurzeln anfangen, Wasser zu suchen. So beginnen sie zu wachsen und das Wurzelsystem wird sich ausdehnen. In Zukunft kann die Pflanze länger ohne Wasser auskommen, da die Wurzeln das Wasser bis in die letzten Winkel aufbrauchen.

Anweisungen für den Gebrauch

Es gibt viele verschiedene Pflanzen in der Hydrokultur, aber alle brauchen so ziemlich die gleiche Pflege. Kurz gesagt, die Schritte der Bewässerung sind:

1. Gießen Sie die Pflanze auf den Wasserkörnern

2. Wasser einfüllen, bis der Wasserzähler "OPT" anzeigt (falls der Wasserzähler stecken bleibt, ein paar Mal vorsichtig klopfen)

3. Warten Sie 4 Tage, bevor Sie gießen. Das Wasser wird nun von den Hydrokörnern aufgenommen.

4. Nach 4 Tagen wieder gießen, bis der Wasserzähler auf 'OPT' steht

5. Warten Sie nun, bis der Wasserzähler wieder auf "MIN" steht, das dauert ein paar Wochen.

6. Warten Sie weitere 4 Tage mit dem Gießen, damit die Wurzeln auslüften können.

7. Nach den 4 Tagen erneut wie oben beschrieben gießen.