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Taxus | Fleurdirect.com

Der Taxus ist eine bekannte Heckenpflanze, die häufig in niederländischen Gärten zu finden ist. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn der Taxus bleibt im Winter schön grün und trägt im Sommer fröhliche rote Beeren. Aber Vorsicht, denn diese Pflanze ist für Menschen und Tiere sehr giftig. Die Eibe hat auch Vorteile, denn sie enthält einen Stoff, der im Kampf gegen Krebs eingesetzt wird. Außerdem lässt sich die Eibe leicht in Form schneiden und ist für fast alle Standorte geeignet.

Eibenpflege

  • Herkunft
  • Standort
  • Pflege
  • Umtopfen
  • Krankheiten
  • Giftig
Herkunft Europa
Standort Sonnig bis schattig
Pflege Zweimal im Jahr beschneiden
Wasserbedarf Zusätzlich bei großer Hitze oder Trockenheit
Nährstoffbedarf/Düngen 2x pro Jahr
Giftig Ja

Herkunft

Der Taxus gehört zur Gattung der Nadelbäume und ist eine langsam wachsende Pflanze, die sehr alt werden kann. Da alle Taxus-Arten eng miteinander verwandt sind, werden sie im Allgemeinen alle als 'Taxus' bezeichnet, ohne einen Artnamen zu nennen. Dennoch gibt es eine Art, die besonders hervorsticht: Taxus Baccata. Sie ist die einzige Taxuspflanze, die den krebsbekämpfenden Stoff Baccatin produziert und daher bei der Herstellung von Chemotherapien verwendet wird. Der Taxus stammt aus Europa (Benelux), so dass die Pflanze in unserem Klima hervorragend wächst. Der Taxus ist eine ideale Heckenpflanze, wird aber auch zunehmend in Töpfe gepflanzt und in Form geschnitten.

Standort

Die Eibe stellt nur wenige Anforderungen an den Standort, außer dass die Wurzeln nicht zu nass werden dürfen. Achten Sie also darauf, dass Sie Erde oder einen Topf verwenden, der das Wasser gut durchlässt. Außerdem verträgt der Taxus sowohl einen sonnigen als auch einen schattigen Standort. Bitte beachten Sie, dass die Eibe sehr giftig ist. Stellen Sie die Pflanze also nicht an einem Ort auf, an dem Kinder oder Tiere sie leicht fressen können.

Pflege

Wasser

Wenn der Taxus in der vollen Erde steht, braucht er weniger Wasser als im Topf. Regelmäßiges Gießen/Sprühen ist vor allem in der ersten Zeit (3 Monate) nach dem Einpflanzen oder Umtopfen erforderlich. Der Taxus reagiert sehr empfindlich auf nasse Füße. Achten Sie also darauf, dass der Boden gut durchlässig ist oder der Topf gut durchlässig ist. Gießen Sie die Pflanze während der warmen und trockenen Perioden regelmäßig.

Nährstoffbedarf/Düngen

Da der Taxus oft auf leichtem Boden steht, ist es wichtig, die Pflanze extra zu düngen. Auf diese Weise bleibt die Pflanze im Wachstum nicht zurück und behält ihre dunkelgrüne Farbe. Der Taxus kann durchaus zweimal im Jahr gedüngt werden. Am besten ist es, dies unmittelbar nach dem Schnitt zu tun. Der Rückschnitt und die Düngung sollten am besten in den Monaten März/April und Juni/Juli erfolgen, da der Taxus dann am schnellsten wächst. Verwenden Sie dazu Spezial- oder Universaldünger und lesen Sie die Gebrauchsanweisung für die richtige Dosierung vorher genau durch.

Beschneiden

Der Taxus wächst langsam, sollte aber regelmäßig beschnitten werden, um das Wachstum anzuregen und eine dichte Laubdecke zu bilden. Am besten ist es, die Hecke mindestens zweimal pro Jahr bei bewölktem Wetter und in der Zeit von Juni bis August zu schneiden. Wenn der Taxus bei Frost oder Sonnenschein geschnitten wird, kann die Pflanze Schaden nehmen. Bei einer alten Eibe kann die Pflanze bis auf das nackte Holz zurückgeschnitten werden. Auf diese Weise hat die Eibe die Chance, wieder auszutreiben. Die Pflanze wird dann innerhalb von 1-3 Jahren wieder angewachsen sein. Nach dem Schnitt ist es immer wichtig, dem Taxus zusätzliche Nährstoffe in Form von Dünger zuzuführen. Waschen Sie sich danach gut die Hände, denn die Eibe enthält giftige Stoffe.

Wussten Sie, dass das Schnittgut von Taxus Baccata während der Schnittzeit (Juni bis August) den Stoff Baccatin enthält? Dies ist ein wichtiger Rohstoff für Krebsmedikamente. Sie können Ihren Beitrag leisten, indem Sie das Schnittgut sammeln und an den dafür vorgesehenen Stellen abgeben. Jeder Zweig zählt! Weitere Informationen finden Sie auf dieser Website: http://www.vergrootdehoop.nl/

Umtopfen

Die beste Zeit zum Umtopfen/Umziehen von Taxus ist zwischen Ende September und Anfang April. Achten Sie darauf, dass es an diesem Tag nicht friert, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden. Wenn die Eibe aus der vollen Erde in einen Topf umgetopft wird, achten Sie darauf, dass möglichst wenig Wurzeln beschädigt werden, indem Sie eine große Scholle ausgraben. Anschließend können Sie die alte Erde abklopfen" und den Topf mit neuer Gartenerde füllen. Für den Taxus ist es besser, Gartenerde anstelle von Blumenerde zu verwenden, da sie sonst zu "fett" ist. Der Taxus ist bescheiden und braucht einen armen Boden.

Krankheiten

Der Taxus ist eine sehr robuste Pflanze, die resistent gegen Krankheiten und Schädlinge ist. Es gibt jedoch zwei Möglichkeiten, wie die Eibe geschädigt werden kann. Erstens verträgt die Eibe nicht zu viel Wasser und entwickelt braune Ränder an den Blättern und eine Rostfarbe an der gesamten Pflanze. Die Wurzeln sind sehr empfindlich gegenüber zu viel Wasser und die Pflanze kann absterben, wenn sie zu lange im Wasser steht. Achten Sie also darauf, dass die Erde gut durchlässig ist oder der Topf ein Drainagesystem hat. Der Taxus kann auch vom Taxus-Rüsselkäfer befallen werden, dessen Larven die Blattränder abfressen. Sie können diese Schädlinge mit einer biologischen oder chemischen Schädlingsbekämpfung bekämpfen.

Giftig

Die Nadeln und Samen des Taxus sind sehr giftig und daher tödlich für Mensch und Tier. Die Beeren können gegessen werden, aber die Samen sollten nicht verschluckt werden. Wenn Vögel die Beeren fressen, werden die Samen - anders als beim Menschen - nicht aufgespalten/verdaut und richten keinen Schaden an.