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Aspidistra

Im Gegensatz zu den meisten anderen Zimmerpflanzen ist die Aspidistra die perfekte Pflanze für eine dunkle, kalte Ecke. In der Natur wächst Aspidistra als Bodendecker in Japan und Taiwan. In Deutschland ist die Pflanze auch als Metzgerpflanze bekannt, weil Aspidistra bei wenig Licht und kalten Temperaturen (wie in einer Metzgerei) gedeiht.

Herkunft Japan und Taiwan Wasserbedarf Bewässern bei trockenem Boden
Standort Schatten bis Licht, keine direkte Sonneneinstrahlung Nährstoffbedarf/Düngen Nicht erforderlich
Pflege Welke Blätter entfernen Giftig Nein
Aspidistra gießen
Bewässerung

Da die Aspidistra Rhizome hat, kann sie lange Zeit ohne Wasser auskommen. Ideal für die vergesslichen Gießer unter uns! Es ist besser, zu wenig zu gießen, als zu viel. Gießen Sie Ihre Aspidistra also nur, wenn der Boden trocken ist (Achtung: nicht ausgetrocknet!). Bekommt die Aspidistra braune Flecken oder Ränder? Dann ist der Boden zu feucht. Es ist also besser, den Boden zu trocken als zu nass zu haben!

Standort Aspidistra
Licht und Wärme

Der Standort der Aspidistra ist nicht von großer Bedeutung, die Pflanze gedeiht an jedem Ort im Haus. Die Aspidistra hat einige Schwierigkeiten mit extremer Hitze, daher sollte die Pflanze nicht in direktem Sonnenlicht oder in der Nähe einer Heizung stehen. In diesem Fall werden die Blätter der Aspidistra braun.

An einem Ort, an dem andere Pflanzen normalerweise nicht so gut gedeihen, ist die Aspidistra gut aufgehoben. Denken Sie zum Beispiel an den Flur oder das Treppenhaus. An diesen Orten gibt es normalerweise wenig Licht, aber man kann sich trotzdem an einer schönen Pflanze erfreuen.

Aspidistra Umtopfen
Umtopfen

Da die Aspidistra langsam wächst, ist ein Umtopfen nicht oft notwendig. Aber je größer die Pflanze ist, desto mehr Wurzeln wird sie bilden. Irgendwann muss also auch die Aspidistra umgetopft werden. Dies geschieht am besten nach Gefühl: Ist die Pflanze im Verhältnis viel größer als der Wurzelballen? Dann ist es am besten, die Aspidistra umzutopfen.

Der richtige Topf

Verwenden Sie einen Topf, der mindestens 20 % breiter ist als sein Vorgänger, und setzen Sie die Aspidistra vorzugsweise im Frühjahr um. Die Pflanze hat dann genügend Energie, um eventuelle Schäden schnell zu reparieren.

Blumenerde und Hydrokulturen

Universelle Blumenerde bietet eine ausreichende Grundlage, damit diese Pflanze in einem neuen Topf in Ruhe weiterwachsen kann. Geben Sie gegebenenfalls Hydrokörner auf den Boden des Topfes, um Wurzelfäule zu verhindern.

Ernährung Aspidistra
Nährstoffbedarf/Düngen

Aspidistra ist nicht schnellwüchsig. Da die Pflanze langsam wächst, benötigt Aspidistra auch wenig Nährstoffe. Es ist daher nicht notwendig, die Aspidistra zu füttern. Wenn Sie Ihre Aspidistra dennoch füttern wollen, geben Sie der Pflanze in den Sommermonaten am besten eine halbe Dosis Pokon Green Plant Food.

Krankheiten und Schädlinge
Krankheit

Diese Zimmerpflanze ist ein echter Überlebenskünstler, so dass nur wenige Krankheiten eine echte Bedrohung für die Aspidistra darstellen. Es besteht eine kleine Chance, dass Schildläuse die Oberhand über Ihre Aspidistra gewinnen. Sollte dies der Fall sein, ist es am besten, Ihre Pflanze biologisch zu behandeln. Eine weitere Krankheit, die auftreten kann, ist die Wurzelfäule. Das bedeutet, dass Sie Ihre Pflanze "zu" gut pflegen und ihr zu viel Wasser geben. Geben Sie der Pflanze weniger Wasser, damit die Rhizome nicht mehr im Wasser stehen.

Giftig

Die Aspidistra ist nicht giftig.

Aspidistra

Die Aspidistra ist die perfekte Pflanze für einen Standort mit wenig Licht. Die Aspidistra wächst nicht sehr schnell und erfordert daher wenig Aufmerksamkeit. Das schöne Aussehen der Pflanze verleiht jedem Raum eine angenehme Atmosphäre und ist eine echte Bereicherung für Ihr Interieur.